Deep-Sky: Flammennebel NGC 2024, Pferdekopfnebel IC 434
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Aufnahme: © Eva Seidenfaden

Aufnahme: © Markus Weber

Aufnahme: © Markus Weber

Links oben ist der Flammennebel NGC 2024

Aufnahme: © Markus Weber

Aufnahme: © Benedikt Justen

Pferdekopfnebel, Flammennebel und Orionnebel M 42

Aufnahme: © Markus Weber

Aufnahme: © Markus Weber | Bildbearbeitung: DeepSkyStacker und Photoshop CC

Pferdekopfnebel IC 434 mit Flammennebel NGC 2024| Großes Bild

Aufnahme: © Gabriele Gutekunst | Großes Bild
Flammennebel und Pferdekopfnebel
Der Flammennebel (auch als Flammender Baum oder NGC 2024 bezeichnet) ist ein Emissionsnebel im Sternbild Orion. Der Flammennebel ist Teil des Orion-Komplexes, einem Sternentstehungsgebiet, zu dem unter anderem auch IC 434 mit dem Pferdekopfnebel und der Orion-Nebel gehören.

Aufnahme: © Gabriele Gutekunst

"Pferdekopfnebel"

IC-Nr. 434

IC 434 ist ein rot leuchtender Wasserstoffnebel im Sternbild Orion.
In den Aufnahmen ist der Nebel als Band zu erkennen.
Vor dem Nebel befindet sich eine dunkle Staubteilchenwolke in Form eines Pferdekopfes

Zu Bild 8:
Der Pferdekopfnebel gehört zu den bekanntesten Astro-Motiven, aber nur wenige haben ihn tatsächlich selbst gesehen: Der Pferdekopfnebel gilt als Phantom des Winterhimmels. Doch wenn man weiß, worauf man achten muss und mit der richtigen Technik ansetzt, ist er durchaus erreichbar – umgeben von einer spannenden Himmelsregion um die Gürtelsterne des Orion.
Die drei Gürtelsterne des Orion, von Westen nach Osten Mintaka, Alnilam und Alnitak, gehören zu den markantesten Mustern des Winterhimmels. In einem Radius von nur 1° rund um Alnitak alias ζ Ori befindet sich ein Reich aus Reflexions- und Emissionsnebeln, die unter den richtigen Voraussetzungen beobachtet einen beeindruckenden Formen- und Strukturreichtum bieten. Der berühmteste ist der Pferdekopfnebel B 33 vor dem hellen Hintergrund von IC 434.

Ein Stern stört

Doch vor die erfolgreiche Sichtung sind einige Hürden gesetzt. Die erste ist der enorme Helligkeitsunterschied zwischen dem Stern und den Nebeln. Alnitak ist 1,7 m hell, die umgebenden Nebel weisen jedoch Flächenhelligkeiten von höchstens 22m/arcsec2 auf. Der Stern überstrahlt die schwachen Nebel mit Leichtigkeit und erzeugt Streulicht und Geisterbilder. Eine saubere, erstklassige Optik ist hier Gold wert. Ein anderer Weg, ζ Ori zu entgehen, ist ihn außerhalb des Gesichtsfeldes zu platzieren. Das erfordert entweder eine höhere Vergrößerung oder ein Okular mit kleinerem Gesichtsfeld. Da Nebel aber generell am hellsten erscheinen, wenn die Minimalvergrößerung eingesetzt wird, ist guter Rat zunächst teuer.
Meine Empfehlung ist, einen gutem Kompromiss zu suchen, bei dem der Stern nicht stört. (Gabriele Gutekunst)

1 | 28.12.2008 | Tele-Vue Genesis Refraktor 100/540 | Atik CCD-Kamera 314 L | 15 min.

2 | 29.1.2005 | Pentax 75/500 SDHF | DSLR Canon EOS 20D | 27 min. bei 1600 ASA (Komposit aus 3 Bildern)

3 | 21.2.2003 | Pentax 75/500 SDHF | analoge SLR Pentax MZ-5 | Kodak Supra 400 | 26 min.

4 | 26.2.2000 | Pentax 75/500 SDHF | Meade Pictor CCD-Kamera 416 XTE | 2x5 min.

5 | 200mm F2,8 Objektiv | 1000 ASA

6 | 12.3.2012 | Carl Zeiss Sonnar 2,8/135 | Canon EOS 40D mod. | 390 sec. bei 400 ASA

7 | 13.+15.2.2015 | Takahashi TSA 102 mit Reducer auf F6 | Canon EOS 600D astromod. | 15x300 sec. | 1600 ASA

8 | 23.1.2017 | Skywatcher: 150/750mm | Canon EOS 600Da | 50 x2 Minuten, 40 Darks, ISO 800

9 | 23.1.2017 | Ausschnitt von Bild 8